Das Ende des Jahres am Ende der Welt

Vom 9. bis 13. Dezember führte der Schweizer Ruderverband sein fünftägiges Land-Camp in Magglingen durch. Fundamentierung der Ausdauer, Alternativsport und endlich mal einen Tapetenwechsel erfahren. Das waren die Ziele des Verbandes. Denn wie man sich denken kann, waren Trainingslager dieses Jahr nur schwer zu organisieren. Zwei Stunden Ergometer am Morgen auf der Galerie der Halle „End der Welt“ waren an der Tagesordnung (Bild). Danach kam der angenehmere Teil: Hallensport, Schwimmtraining, Krafttraining und sogar ein abschliessendes Wett-Schieben des Verbandfahrzeuges sorgten für ausreichend Abwechslung. Das all dies nur unter Einhaltung strenger Schutzmassnahmen erlaubt war, versteht sich mittlerweile wahrscheinlich von selbst. Somit konnte nur eine begrenzte Anzahl der Athleten an diesem Lager teilnehmen.

Einen Diskus-Wurf von den Leichtathlet:innen entfernt: Ergotraining auf der Galerie der Halle „End der Welt“ in Magglingen

Auch sollte uns das Lager auf den Ergometer-Test, welcher eine Woche danach folgte, vorbereiten. Dieser Maximaltest über 2000 Meter dient dazu, zum Jahresende hin die Physis jedes Athleten wiederzuspiegeln. Dabei gelang es mir, zwei Sekunden hinter meine Bestzeit von 5:50.9 zu fahren. Ein Ergebnis, dass für diesen Jahrezeitpunkt gut in den „Fahrplan“ passt. Obwohl ich am Testtag selbst dachte, dass mehr drin liege, bin ich zufrieden mit dem Ergebnis. Denn es gelang mir in den letzten anderthalb Jahren nicht, so nahe an meine damals aufgestellte Bestzeit zu fahren.

Nun verbringen wir gerade zwei Wochen zuhause und trainieren in diesen Ferien individuell. Es tut gut, Abstand von unserem „Arbeitsplatz“ zu gewinnen, auch wenn die ausgebremsten Familienfeste dieses Weihnachten etwas überschatten. So oder so freue ich mich, dieses durchzogene Jahr hinter mich lassen zu können und bin gespannt, was 2021 alles bringen wird.

Gleichzeitig möchte ich die Chance nutzen und euch allen für eure Unterstützung auf meinem Weg danken. Ohne euch wäre Vieles für mich nicht umsetzbar gewesen und es motiviert ungemein zu sehen, wieviel Freude mein Beruf in anderen Menschen auslösen kann. Herzlichen Dank dafür! Ich hoffe, auch im neuen Jahr auf euch zählen zu können und wünsche euch bis dahin einen genialen Rutsch in eine aufregende Zeit.

Markus

SPEZIELLEN DANK AN DIE SPONSOREN:

Ruderclub Schaffhausen Crossfit Pilatus Randenbike Schweizer Sporthilfe